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Nationalpark hautnah - Tour der Stille

Useriner See

Perlschnurartig verbindet die Havel viele kleine und mittlere Seen zwischen Wesenberg und Kratzeburg. Ab der Zwenzower Schleuse beginnt der "Müritz-Nationalpark". Wo das Fahrverbot für Motorboote beginnt, erschließen sich dem aufmerksamen Wasserwanderer zu jeder Jahreszeit die unterschiedlichsten Naturschauspiele: Im Frühjahr die Tauchübungen der Haubentaucherkücken, im Sommer der tägliche Fischfang des Fischadlers, beobachtet vom hoch am Himmel kreisenden Seeadler, das Kopfwippen des Eisvogels am Ufer oder im Herbst das Sammeln der Graugänse mit lautem Geschnatter.
Vom Artenreichtum dieser Region kann man sich in der Vylymhütte in Userin, am rechten Ufer des Useriner Sees überzeugen. Eine umfangreiche Ausstellung gibt Einblicke in die Fauna und Flora.

 

Start am Steg

In den Dörfern Blankenförde, Babke und Granzin scheint die Zeit stillzustehen. Hahnengekrähe und Hundegebell übertönen hier noch das Motorengeräusch fahrender Autos. Beim Fischer in Babke kann sich jeder Wasserwanderer mit einem frischen Fischbrötchen stärken, bevor es zur Lorenbahn weitergeht. Dieser leicht laufende Kanuwagen auf Schienen bietet 4-6 Booten Platz und überbrückt 750m Landstrecke zwischen dem Pagel- und Schulzensee.
Die Töperei Steuer in Granzin lädt nicht nur mit Ihren Keramikwaren, sondern auch mit einer wechselnden Ausstellung über den Nationalpark zum Verweilen ein.

 

Lorenbahn

Mit dem Käbelicksee erreicht man dann schon bald den Wende- oder Endpunkt dieser "Tour der Stille". Nördlich von Kratzeburg entspringt die Havel unterirdisch in den Quellwiesen.
Auf dieser Tour laden fünf Campingplätze zum Übernachten und 2 Biwakplätze zur Rast ein. Nahrungsmittel kann man in Userin oder auf den meisten Campingplätzen erwerben.
Ein Rücktransport zur Kanu-Mühle ist natürlich jederzeit möglich.